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Web3 – Ein Upgrade des Internets?

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Der Begriff „Web3“ ist schon des Öfteren in unseren Blogbeiträgen gefallen. Doch was bedeutet er im Detail? Und handelt es sich hierbei lediglich um eine Art Software-Update für das Internet?

Es wird als das neue, bessere Internet beschrieben: Web3 ist eine neue Generation unseres digitalen Netzwerkes, das auf Technologien wie Blockchain, Kryptowährungen und NFTs basiert. Die wichtigsten Merkmale sind:

  • Das Web3 ist dezentral, was bedeutet, dass es nicht von großen Institutionen kontrolliert wird.
  • Jede/r hat Zugriff auf alle Vorgänge im Web3, es gibt keine Zugangsbeschränkungen.
  • Im Web3 wird nicht mehr mit nativen Währungen wie Euro oder Dollar bezahlt, stattdessen sind Kryptowährungen die reguläre Zahlungsart.
  • Das Web3 ermöglicht digitale Besitztümer.

Das Web3 bietet Souveränität und Kontrolle über die eigenen Daten.Die idealistische Vorstellung von Web3 ist geprägt von Freiheit, Demokratie und Besitz (von digitalen Assets und den eigenen Daten). Seine Anfänge liegen im Jahr 2014, die Entwicklung ist aber noch weit nicht abgeschlossen. Es ist auch noch unklar, wie sich das Web3 in den kommenden Jahren entwickeln wird. Wie jede Generation baut es aber auch auf seinen Vorgängern auf: Web1 und Web2.

Web1 und Web2: Vergangenheit und Zukunft

Das Internet wurde erstmals in den 1990er Jahren bekannt und war in den ersten zwei Dekaden ein Ort, an dem viele statische Seiten Informationen verbreiten haben. Es wird auch als „Read-Only“ beschrieben. Digitale Magazine, Zeitungen und Newsletter waren die Datenformate. Mit der nächsten Generation wurden LeserInnen zu aktiven TeilnehmerInnen des Internets („Read/Write“). Soziale Netzwerke wie Facebook und Video-Plattformen wie YouTube dominierten in den ersten Jahren des Web2 die Nutzung des World-Wide-Webs. Die Entwicklungen des Internets, das unser aller Alltag mittlerweile mitbestimmt, haben aber auch ihre Nachteile. Private Daten sind auf Plattformen Dritter gespeichert – wenn diese gehackt werden, seid ihr auch davon betroffen.

Übrigens: Wenn ihr wissen wollt, ob eure Daten schon einmal bei einem Datenleck an Hacker gegangen sind, könnt ihr das über Have I been pwned herausfinden.

Digitale Assets und deren Besitz liegen auch im Web2 nach wie vor in den Händen der EntwicklerInnen von Portalen/Webseiten. Wenn ihr zum Beispiel ein Web2-Online-Spiel spielt und dort digitale Assets kauft, haben die EntwicklerInnen die Möglichkeit diese zu löschen. Diese Möglichkeit gibt dann im Web3 nicht mehr (dank NFTs).

Das Web3 und das Metaverse

Was haben das Web3 und das Metaverse jetzt gemeinsam? Hier kommt wieder Facebook ins Spiel. Für das Web2 war Facebook lange Zeit das führende Netzwerk (und auch das Gesicht für das Web2)..  Die Umbenennung von Facebook zu Meta war nicht nur eine Laune von Mark Zuckerberg: Auch Facebook transformiert  sich gerade im Hintergrund von einer Web2 zu einer Web3 Plattform. Virtuelle Welten schießen aber auch anderorts wie Pilze aus dem Boden: Decentraland und Sandbox sind nur zwei von vielen digitalen Metaversen, auf denen sich bereits heute viel abspielt. Auf den meisten Metaverse kann nur mittels einer Web3-Technologie zugegriffen werden: Hier kommen die Crypto-Wallets ins Spiel. Lest alles über das Set-Up für euer erstes Wallet in unserem Blogbeitrag: „Ein Crypto-Wallet aufsetzen“.

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www.culturalplaces.com/metaverse

 

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